Jugendhilfe in Schulen: Kooperation der Quäker-Häuser mit Schulen im Landkreis Harburg
Schule nimmt zunehmend immer mehr Raum und Zeit im Leben junger Menschen ein. Somit wurde es auch unumgänglich, dass Jugendhilfe sich dieser Gegebenheit anpasst und mit Schule neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit schafft.
Seit 2012 beteiligen sich die Quäker Häuser an der Entwicklung und Umsetzung von neuen Kooperationsformen zwischen Jugendhilfe und Schule im Landkreis Harburg. Einige wurden als Projekt an einzelnen ausgewählten Schulen umgesetzt, andere finden seitdem weiterhin an allen Regelschulen, die sich beteiligen möchten, statt.
Hilfeformen und Angebote
Aktuell führen die Quäker-Häuser an verschiedenen Schulen im ganzen Landkreis PGI (Pädagogische Gruppenanbindung in Institutionen) durch.
Dieses ist ein Angebot in Kooperation mit dem Landkreis Harburg, das in der 1. – 8. Klasse an allen Schulformen der Regelschulen umgesetzt werden kann. Die Voraussetzungen ergeben sich aus dem Rahmenkonzept.
Was ist Jugendhilfe in Schulen?
Jugendhilfe in der Schule beschreibt die Arbeit von Jugendhilfeangeboten in Schulen, um Schüler*innen, Lehrkräfte und Eltern in diesem Kontext sozialpädagogisch und beratend zu unterstützen.
Welche Angebote führen die Quäker-Häuser an Schulen durch?
Die Angebote umfassen unterschiedliche PGIs (pädagogische Gruppenanbindung) unter inklusiven Gesichtspunkten an verschiedenen Schulen im Landkreis Harburg.
Was ist eine „pädagogische Gruppenanbindung in Institutionen“ (PGI)?
Eine PGI ist eine Einzelfallhilfe, die aus punktueller Begleitung von Schüler*innen der 1.-8. Klasse im Unterricht, in der Freizeit und Beratung der Eltern besteht.
Welche Schulen sind an den Angeboten der Quäker-Häuser beteiligt?
Beteiligte Schulen sind die Grundschulen Vahrendorf und Nenndorf.
Was sind die Ziele der Angebote der Quäker-Häuser an Schulen?
Die Ziele umfassen die Förderung der sozialen Integration, die Unterstützung in schulischen Belangen und die Entwicklung eines inklusiven Bildungsansatzes.

